Dienstag, 3. Juni 2014
Kapitel 16 (S. 188 - S. 199)
Der Pilot hielt Julie das Headset entgegen und sagte darauf: „Er will dich sprechen.“ „Wir machten uns Sorgen, wegen der schlechten Verbindung“, sprach er Julie zu. Darauf berichtete Julie ihm über die Vorkommnisse, was alles geschehen war. Greg Erhard musste unbedingt verhindern, dass sich Scott Jacobson und Nik Harmon nicht begegnen. „Sie haben sich vorbildlich verhalten, Julie“, reagierte der Superintendent, „ich gebe ihre Informationen sofort weiter.“ Danach stellte Julie eine Funkverbindung zu ihrem Vater Dr. Craig Wilson, der Chefchirurg im Krankenhaus ist, nach Fairbanks Memorial her. „Kann ich dir unsere vier verletzten zum Untersuchen mitbringen?“, fügte sie hinzu. „Er erwiderte zugleich: „Aber das ist doch selbstverständlich.“ Wenig später waren sie im Krankenhaus angekommen. Der Arzt entdeckte sofort, dass Carol ein Magengeschwür hatte. Die Untersuchungen der anderen Kranken verliefen schneller. Zum Abschied von Ruth und Maik Linaker versprach Julie bei ihnen in Sacramento mal vorbeizuschauen. Danach holte Julie die Backpacks aus dem Hubschrauber. „Ranger Julie, wir müssen zurück!“, rief der Pilot vom Hubschrauber aus. Julie verabschiedete sich auch von ihrem Vater und Josh und rannte zum Hubschrauber. Vor den Park Headquarters landete der Hubschrauber und Julie stieg mit den Backpackers aus. Danach ging sie in das Blockhaus, wo das Büro des Superintendenten befand. Der Superintendent stand auf und begrüsste sie mit Handschlag. „Den Patienten geht es gut“, reagierte Julie. „Überlassen sie die restliche Arbeit unseren Spezialisten“, antwortete er „Zudem hatten sie schon mehr geleistet, als man von einer Praktikantin erwarten kann“, lobte er sie. Bis jetzt gab es noch keine Ergebnisse von der Suche nach Scott Jacobson und Harmon. Demnächst gab es nichts mehr für sie zu tun und sie konnte sich mit ihren Hunden ein paar Tage ausruhen. Wenig später schulterte sie den Backpack, zog sich in ihre kleine Hütte zurück und schlief sofort ein. Nachdem war Julie wieder als Praktikantin mit den Huskys unterwegs.


Krankenhaus in Fairbanks Memorial


Meine Meinung
Dieses Kapitel war teilweise spannend und interessant zum Lesen. Zudem war es nicht so abwechslungsreich. Ich hoffe, dass die Hubschrauberpiloten Scott Jacobson und Harmon entdecken.



Samstag, 31. Mai 2014
Kapitel 15 (S. 176 - S. 187)
Julie erholte sich nur langsam von ihrem waagemutigen Einsatz. Ohne einzigen Fehltritt erreichten sie die windgeschützten Hügel. In der plötzlichen Stille fiel ein Schuss. Julie erstarrte: „Nik Harmon, er hat Scott gefunden.“ Mit hastigen Schritten überquerten sie die Hügel, wo bald die Höhlen auftauchen mussten. Sie ahnten, dass sie zu spät wären. Zwei Gestalten kauerten unter der Uferböschung. Darauf bestätigte Maik mit dem Fernrohr, dass es Gary und Chris Clarke war. „Aber wo ist Harmon“, wunderte sich Maik. Danach konnte Julie erkennen, wie Harmon sein Snowmobil nach dem Sturz wieder in Gang bringen wollte. „Wir müssen Gary und Chris da raushelfen, sonst gibt es ein Unglück“, entschied Maik. Sie rannten zum Hügelkamm, der sich bis zum Fluss hinunter zog. Dort hatten sie genug Deckung. Darauf krochen sie hinab über die Uferböschung. „Keine Angst!“, zischte sie Gary und Chris zu. „Gary ist verwundet, Harmon hat ihn an seiner linken Schulter getroffen. Er kam aus der Höhle und schoss auf uns“, informierte Chris, „zum Glück konnten wir uns hinter der Uferböschung verstecken.“ „Solltet ihr eigentlich nicht weiter östlich nach Scott suchen, wie Carol es erklärt hat?“, reagierte Julie, „höchste Zeit, dass wir von hier verschwinden!“ Während der Flucht zog Julie mehrmals ihr Funkgerät aus der Tasche, um Carol oder die Zentrale zu erreichen. Gary war kleinlaut geworden, wegen seinen starken Schmerzen. Nachdem sie eine Stunde unterwegs waren, wurde das Wetter besser. Julie reagierte gleich: „Jetzt starten sicher die Hubschrauber mit Search + Rescue, die mit Law Enforcement zusammen arbeiten. Ich habe sie schon vor einigen Tagen aufgeboten, um Scott Jacobson zu finden und Harmon einzufangen.“ Überraschend hörten sie das Motorengeräusch eines Snowmobils ankommen. „Harmon kommt!“, erschrak Gary, „was machen wir jetzt“ Julie rannte bereits auf einige Felsbrocken zu. „Geht in Deckung!“, warnte sie. Darauf rief sie die Zentrale an. Die Hubschrauber waren ihre einzige Chance. Die Felsen boten kaum Deckung. „Wenn er uns erwischt, wird er uns töten“, meinte Julie. Das Motorengeräusch war nur noch etwa eine Meile entfernt. „Nicht mehr lange und Harmon würde uns bei dieser hellen Nacht sofort entdecken", flüsterte Maik. Danach nahm Maik seinen Revolver hervor. Er überliess das normalerweise der Polizei. Unerwartet riss Harmon den Lenker herum und raste nach Süden davon. „Entweder besass Harmon einen sechsten Sinn oder er hatte die Hubschrauben schon gesehen“, dachte Julie. Wenige Sekunden später hörten auch sie die Motoren der Hubschrauber aufheulen. Die Suchscheinwerfer erfassten sie und ein geräumiger Transporter landete vor ihnen. Alle stiegen erfreut ein. Auch Carol und Josh sassen im Hubschrauber. „Das war gerade noch rechtzeitig“, murmelte Julie. Der andere Hubschrauber mit Greg Erhart, der Polizist und seine Männer war auch schon unterwegs, um Harmon zu finden. Der Hubschrauber mit Search + Rescue suchte bestimmt auch schon nach dem vermissten Scott Jacobson.


Suche nach Scott Jacobson


Meine Meinung
Es geht langsam dem Ende zu. Dieses Kapitel war echt spannend, weil man nie wusste was geschieht. Zudem bekam ich Freude, als die Hubschrauber auftauchten. Hoffentlich finden sie Scott Jacobson bald. Deswegen freue ich mich riesig auf das nächste Kapitel.



Kapitel 14 (S. 164 - S. 175)
Als sie von der Blockhütte wegmarschierten, liefen sie im Gänsemarsch. Infolge dachte Julie schon, wie sie den Fluss verliessen und über die Hügel nach Osten zogen. Je näher sie dem Mount McKinley kamen, desto unzuverlässiger war das Wetter. Sie kamen bei den Höhlen an der Felswand vorbei. In wenigen Minuten erreichten sie schon bei an ersten Hügel, die leicht zu überqueren waren. Danach schaute Julie auf ihre Karte und sagte: „Jetzt haben wir das Ziel bald erreicht, da vorn ist schon der Bach.“ „Hier müssen wir aufpassen, die dunkeln Furchen sind Gletscherspalten“, sagt Maik leise. „Wer die Hütte mit dem Snowmobil erreichen wollte, musste sich von der anderen Seite nähern“, informierte Julie. Der Schrei hinter ihr kam so plötzlich, dass Julie erschrak und hilflos zusehen musste, wie Ruth an einer vereisten Stelle ausrutschte und in der Tiefe einer Spalte verschwand. Die Schreie verstummten nicht, als sie Ruth an der Felswand hängen sahen. „Nicht bewegen, Ruth!“, rief Maik, „wir holen dich da raus!“ Darauf knotete Maik die Ärmel von Julies und seines Anoraks zusammen und hielt das provisorische Rettungsseil in die Tiefe. Danach hangelte sich Julie an den Anoraks zu Ruth hinunter. „Das ist zu gefährlich“, meinte Maik. Julie hatte einen Felsvorsprung gefunden, auf dem sie sich mit den Füssen abstützen konnte. Demnächst griff Julie mit der rechten Hand nach Ruth. Ruths Anoraks riss noch mehr vom Felsvorsprung ein. Nachdem konnte Julie sie mit einem Sackmesser vom eingeklemmten Anorak befreien, zudem gab es einen kurzen Ruck. „Zieh uns hoch, Maik! Schnell!“, befahl Julie. Maik musste seine ganze Kraft aufbieten, um die beiden Frauen hochzuziehen. Wenig später erreichten sie den Rand der Felsspalte und krochen auf festen Boden. Zudem sagte Julie: „Das war echt knapp, ich bin sehr erleichtert.“


Gletscherspalte


Meine Meinung
In diesem Kapitel war Spannung drin. Es passierte immer wieder etwas und das fand ich interessant und fesselnd zu lesen. Ich denke, sie finden Scott Jacobson in der Hütte und Harmon schleicht sich auch noch irgendwo in der Gegend herum.



Freitag, 30. Mai 2014
Kapitel 13 (S. 152 - S. 163)
In der Blockhütte angekommen, erkannte Julie, dass Carol noch mehr Magenschmerzen bekommen hatte. „Ich glaube, ich habe ein Magengeschwür“, gestand Carol. Julie erzählte Carol in knappen Sätzen, was sie alles entdeckt hatte. In der Blockhütte war die Verbindung auch nicht viel besser. „Sobald das Wetter besser wird, kommen sie mit zwei Hubschrauber“, teilte Carol mit. „Aber das kann ja ewig dauern, bis dahin ist Scott vielleicht schon erfroren oder Harmon hat in gefunden und erschossen“, sagte Julie ehrlich besorgt. „Auf dem Gletscher hätte er keine Chance“, erwiderte Carol, „letztes Jahr sind dort zwei erfahrene Bergsteiger gescheitert.“ Zudem konnte Josh nicht am Iditarod-Rennen teilnehmen, wegen seinem geschwollenen Fuss. Er war ziemlich enttäuscht. Auf einmal meldete sich Gary: „Warum gehen wir nicht hinaus und suchen weiter nach Scott?“ „So einfach geht das nicht!“, erwiderte Carol. „Aber irgendwo muss er doch sein“, meldete sich Chris. „Vielleicht ist er in der neuen Hütte, die wir erst vor zwei Monaten eingeweiht haben“, schlug Carol vor, „es wäre der ideale Unterschlupf.“ Demnächst nahm Carol die Karte hervor und zeigte ihnen, wo er sein könnte. „Entweder ist er den Hügeln vor der Felswand und den Höhlen ausgewichen und wollte auf einfacherem Wege auf den Gletscher oder in die Ausläufer des Denali kommen“, meinte Carol, „dann muss er noch vor den Hügeln nach Westen gelaufen sein. Dort sind die Anhöhen wesentlich flacher.“ Vielleicht sollten wir doch eine Suchtruppe organisieren“, meinte Maik. „Wir werden zwei Suchtrupps losschicken“, sagt Carol, „Gary und Chris werden zwischen den Felsen im Osten suchen. Julie sieht mit Mike und Ruth in der Hütte am Bachufer nach.“ Carol zeichnete die Stellen auf der Landkarte genau ein. „Wenn etwas geschieht oder ihr findet Scott nicht, dann müsst ihr sofort umkehren. Zudem dürft ihr euch mit Harmon auf keinen Fall anlegen“, erklärte Carol, „Julie und ich tragen nämlich die Verantwortung über die Wanderer. Eigentlich dürfen wir uns keine solche Manöver unternehmen, aber es ist ja ein Notfall.“


Suchtruppe am Mount McKinley


Meine Meinung
Es war spannend und aufregend geschrieben. Zudem war es am Anfang ein bisschen öde. Ich hoffe, dass die Suchtruppen Scott Jacobson finden und Harmon fesseln können.



Kapitel 12 (S. 140 - S. 151)
Josh machte schon den Revolver bereit. Der Mann auf dem Snowmobil schaute misstrauisch zur Höhle hinauf und entdeckte einige Spuren. Zudem war er mit einem Gewehr bewaffnet. Darauf dachte er, dass Scott Jacobson den Leichnam seines Vaters aufgespürt hatte. Nach einigen Minuten zittern, brummte das Snowmobil unverhofft wieder auf und fuhr davon. „Da müssen wir weg, sonst bringt er uns auch noch um!“, befahl Julie. Da gab es noch ein Problem. Josh konnte sich schlecht fortbewegen, weil er beim Aufstieg zur Höhle sich den linken Fuss stark verstaucht hatte. Wegen den starken Schmerzen stützte sich Josh bei Julie an der Schulter auf. Es ging sehr mühsam voran. Mittlerweile bekam auch Julie in ihrer Schulter Schmerzen und musste sich zwischendurch ausruhen. „Wir müssen uns beeilen!“, gab Julie Josh Mut. Sie mussten, bevor das Snowmobil wieder auftauchte, am Ufer unten bei den Felsen sein. Als sie nach langem Kampf, das Ufer atemlos erreichten, fertigte Julie Josh von den Ästen der Bäume zwei hilfsbereite Krücken an. Darauf funkte sie wie verrückt nach ihren Bekannten. Doch kurze Zeit später hörte Julie und Josh wieder das Motorengeräusch aufheulen. „Harmon!“, befürchtete Julie. Dadurch hatten sie Angst. Als das Snowmobil über den steilen Hang raste und zur Höhle hinauf fahren wollte, stürzte es. Im selben Augenblick flüsterte Julie zu Josh: „Komm, jetzt haben wir ein wenig Zeit, um uns hinter den Eisblöcken auf dem Fluss zu verstecken.“ Sie schafften es mit grosser Anstrengung. Nach einer Weile sah Julie zwei schwarze Gestalten auf sie zukommen. Schlagartig zückte Josh schon den Revolver. Die Gestalten kamen auf sie zu. Plötzlich rief einer: „Julie, bist du es?“ Darauf erkannte sie die Stimme und wusste, dass es Maik und Ruth waren. „Zum Glück hatten sie unseren Hilfefunk verstanden und uns gerettet“, freute sich Julie. Maik und Ruth stützten Josh bis zur Blockhütte, weil es mit den Krücken weniger schnell voran ging. „Wir müssen uns beeilen, Harmon könnte jeden Augenblick uns entdecken“, informierte Julie sie. Darauf dachte Julie an Scott Jacobson. „Hoffentlich ist ihm nichts passiert“, betete Julie. „Entweder ist er verfroren, hat einen Unterschlupf gefunden oder Harmon hat ihn schon erwischt und umgebracht“, entgegnete Josh.


Funkgerät von Julie


Meine Meinung
Anfangs war es nicht so unterhaltsam. Ich denke, Julie und Josh können Harmon, dem Snowmobilfahrer entkommen und sie werden Josh irgendwo erschöpft finden.