Kapitel 11 (S. 128 - S. 139)
Josh fragte Julie: „Wo ist der Mann mit dem Snowmobil?“ „Wahrscheinlich fuhr er Richtung Süden auf den Mount McKinley zu. Julie ging zum Eingang und wollte Carol Bescheid sagen. Aber leider war die Verbindung so schlecht, dass sie kaum etwas verstand. Unterdessen sah sie sich in der Höhle um. Überraschend begegnete Julie einem menschlichen Skelett, das auf dem vereisten Boden lag. Teilweise waren die Knochen noch mit der Winterkleidung eines Bergsteigers bedeckt. Neben ihm lagen sein Helm und seine ganze Ausrüstung. Julie wurde neugierig. In der Schläfe des Schädels war ein Einschussloch von einer Pistole zu sehen. Sie durchsuchte die Tasche des Overalls und fand ein kleines schwarzes Buch darin. Die ersten Seiten waren beschrieben mit dem Namen Bill Jacobson. „Tagebuch der Mount-McKinley-Expedition im Mai 1988“. Darauf blickte sie auf das Skelett des Bergsteigers hinab. Harmon, der Partner, hatte nicht gedacht, dass sich die Kleider seines Opfers in der Eiseskälte länger halten würden. Zudem vergass er das Tagebuch mitzunehmen. In Gedanken versunken dachte Julie an Scott Jacobson. Der musste etwas mit dem Tod seines Vaters heraus bekommen haben und hatte beschlossen, auf eigene Faust nachzuforschen, was wirklich passiert war. Von den Höhlen ahnte Jacobson nichts, sonst wäre er hinaufgestiegen. Infolge trat Julie wieder zu Josh zurück und berichtete ihm alles. Sie blätterte im Tagebuch und las ihm die Eintragungen des Tagebuchs vor: „12. Mai: Biwakieren vor der Wickersham Wall, beinahe unheimlich. Auch Nik ist nervös, zeigt es aber nicht. 13. Mai: Die Wickersham Wall liegt hinter uns. Der Aufstieg war gefährlich, die Lawinengefahr sehr gross. Zudem verloren wir das Funkgerät und hatten keine Verbindung zum Basislager mehr. 14. Mai: Haben den Gipfel des Mount McKinley bestiegen! Ein unvergessliches Erlebnis. Wir beginnen mit dem Abstieg. 15. Mai: Wir sind auf dem Rückweg. Nik kann nicht vertragen, dass ich ebenfalls auf dem Gipfel war. Hätte nie gedacht, dass er so eifersüchtig ist. 16. Mai: Nik hat eine andere Route für den Abstieg gewählt. Er ist sehr nervös und gereizt. Ich habe Angst.“ Danach klappte Julie das Buch zu und kommentierte zu Josh: „Deshalb haben sie ihn nicht gefunden. Bill Jacobson war mit Nik Harmon abgestiegen und ist in den Ausläufen des Berges von ihm erschossen worden. Darauf schleppte er den Leichnam in einen abgelegenen Raum. Nik Harmon wollte den ganzen Ruhm für sich allein haben. Ausserdem war er zu feige, alles allein zu schaffen. Bill hat seinen Tod geahnt.“ „Wir müssen der Polizei Bescheid sagen“, fügte Julie hinzu. „Harmon lebt noch, sie müssen ihn wegen Mordes verhaften“, seufzte Josh. „Der Mann auf dem Snowmobil könnte doch Harmon sein“, dachte Julie. Als hätte der geheimnisvolle Fremde sie belauscht, trieb ausgerechnet der Wind das Brummen eines Snowmobils heran. „Nick Harmon!“, flüsterte Julie besorgt.

Tagebuch vom Bill Jacobson

Harmon als Bergsteiger am Mount McKinley
Meine Meinung
Jetzt steigt die Spannung an. Ich war so im Buch vertieft, dass ich mich auf die nächsten Kapitels richtig freue. Ich denke, dass sie Harmon verhaften können und dass Scott Jacobson nichts passiert und er den Leichnam seines Vaters entdeckt.
fussball99 am 29. Mai 14
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Kapitel 10 (S. 116 - S. 127)
Die Spuren, die Scott Jacobson hinterlassen hatte, waren vom böigen Wind verweht. Sie folgten dem zugefrorenen Fluss, wie es ihnen Carol erklärt hatte. Ungefähr zwei Meilen weiter südlich verschwand er zwischen einigen Felsen und hielt auf den Muldrow Glacier zu, in dem er entsprang. Westlich des Flusses lagen mehre Höhlen, die den Rangern dienten. Julie und Josh kamen schlecht vorwärts, wegen dem furchtbaren Wind. Julie war froh, Josh an ihrer Seite zu haben. Jacobson war ziemlich besessen vom Mount McKinley. Ziemlich sicher meinte Julie, dass Jacobson keinen Kompass oder Karte bei sich hatte. Auf einmal hörten sie ein Snowmobil, das auf sie zukam. Darauf suchte der Mann auf dem Snowmobil eine flache Stelle am Fluss, wo er auf das Eis fahren konnte. Im letzten Augenblick konnten Julie und Josh hinter einem Eisbrocken in Deckung gehen. Erleichtert beobachteten sie, wie der Fremde weiter südlich auf den Fluss fuhr und im Schneetreiben untertauchte. Darauf wollte Julie die Zentrale anrufen, aber es war nur ein lautes Knacken zu hören. Enttäuscht steckte sie das Funkgerät zurück und sagte zu Josh: „Ich glaube Carol möchte, dass wir zurückkehren.“ Inzwischen war Jacobson bestimmt schon 10 Stunden unterwegs und gewiss in ernsthafter Gefahr. Sie verliessen ihre Deckung und folgten dem Fluss nach Süden. „Lass uns zu der grossen Höhle gehen, direkt vor uns“, schlug Josh vor. Unerwartet stürzten sie vor der Höhle 20 Meter in die Tiefe in den Neuschnee. Infolgedessen bemerkte Julie, dass sie unverletzt blieb, aber Joshs linker Knöchel war bereits geschwollen. Aus der Ferne war erneutes Motorengeräusch zu hören. „Der Mann mit dem Gewehr, wir müssen hier weg“, flüsterte Julie. Mit einer letzten Kraftanstrengung erreichten sie die Höhle. Julie blieb geduckt im Eingang stehen und beobachtete wie der Mann seinen Motor drosselte und stehen blieb. Er schaute zu den Höhlen hinauf, vor allem auf die, wo Julie und Josh sich befanden. Wenig später fuhr er verdächtig wieder davon. Ausserdem hatte Josh das Bewusstsein verloren.

Rasender Snowmobilfahrer

Schutz in der Höhle
Meine Meinung
Dieses Kapitel war mitreissend und aufregend geschrieben. Hoffentlich finden Josh und Julie den vermissten Jacobson und finden heraus, wer der unbekannte Snowmobliraser ist.
fussball99 am 29. Mai 14
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Kapitel 9 (S. 104 - S. 115)
Nach einer anstrengenden Wanderung, die viele Leute unterschätzt hatten, bekam Carol noch stärkere Bauchschmerzen. „Es könnte vielleicht eine Gastritis oder ein Magengeschwür sein“, befürchtete Julie. „Wenn die Krankheit nicht vorbei geht oder kein Arzt in der Nähe ist, müssen wir die Wanderung abbrechen“, meinte Julie darauf. Demnächst gaben die Mitwanderer gross an. Scott Jacobson begann danach seine Lektüre zu lesen und blicke nicht mehr auf. „Vielleicht hütet er ein Geheimnis, oder war einfach nur seltsam?“, dachte Julie. Sie schliefen alle und merkten nicht, dass sich mitten in der Nacht ein Wanderer entfernt hatte. Darauf kam kalte Luft in die Hütte. Am nächsten Morgen merkten sie, dass Scott Jacobson verschwunden war. Nur sein Buch lag noch neben seinem Nachtlager. Sie suchten ihn verblüffend in der Hütte, aber sie hatten keine Spur. Mit dieser Situation hatte niemand gerechnet. Gary seufzte: „Soll jetzt das bedeuten, dass die Wanderung abgebrochen wird und dass wir die Hälfte des Geldes zurück bekommen?“ „Nein, warte jetzt mal ab!“, erwiderte Carol. Solange Jacobson verschwunden war, konnten sie sowieso nicht weiter. Infolge machte sich Julie auf die Suche nach Jacobson draussen im Windsturm und Carol blieb mit Tee besorgt im Bett liegen. Danach entschied sich Josh auch mitzugehen, weil es sonst zu gefährlich war. Unterdessen fand Gary den zerfetzten Zettel, der Jacobson gestern auch las. Hört mal hin: „Zu den Bergsteigern, die am Mount McKinley verunglückte, gehörte auch ein Bill Jacobson aus Chicago dazu. Er und sein Partner wollten etwas Grosses erreichen. Leider kehrte Bill Jacobson nicht mehr zurück. „Mein Gott, der wird doch wohl nicht nach seinem verstorbenen Vater suchen und damit auch noch sein Leben aufs Spiel setzten“, erwiderte Chris. „Zudem müsste er einen Bergsteiger oder der Partner von dazumal mitnehmen, sie wüssten am besten Bescheid. Ausserdem stand noch auf dem Zettel, dass früher schon wochenlang an der Stelle gesuchte worden war, aber sie blieben erfolglos. „Ach, darum schaute Jacobson immer so verblüffend auf den Mount McKinley und konnte seine Augen nicht mehr vom Berg trennen“, erinnerte sich Carol. Inzwischen machten sich Julie und Josh auf den Weg Richtung Süden zu den vielen Höhlen, um Jacobson zu suchen.

Auf der Suche nach dem vermissten Jacobson
Meine Meinung
Es wurde langsam richtig spannend. Zusätzlich war sehr fesselnd und interessant geschrieben. Ich finde, dass Julie und Josh Jacobson nach langem Suchen wieder finden. Zudem denke ich noch, dass sich Julie nachdem Unglück nichts mehr leisten kann und wieder tief durchatmen muss.
fussball99 am 29. Mai 14
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Kapitel 8 (S. 92 - S. 103)
Julie hatte schon meilenlange Trails hinter sich gelegt, darum konnte sie bei jeder Situation behilflich sein. Der Horizont verdunkelte sich bereits und die Wanderer erreichten wieder den sichtbaren Pfad. An manchen Stellen hatte sich der Neuschnee gelöst, deswegen wurde die Gefahr grösser und das blanke Eis schaute hervor. Sie kamen früh genug im Tal an. Dort gab es eine Hütte, wo sie übernachteten. Julie entschied in jeder Situation, weil sie die Dienstälteste war. Sie waren in einem zügigen Schritttempo unterwegs. Während des Abstiegs verschlechterte sich das Wetter, zudem war es dunkel und nur die Taschenlampen waren sichtbar. Bis jetzt gab es auf der Wanderung mit Glück keine grösseren Verletzungen. Für Anfänger gab es eine leichtere Tageswanderung am Savage River. Dennoch war Julie froh, dass sie das Tal erreicht hatten. Bis zu der Blockhütte waren es noch zwei Stunden. Teilweise mussten sie wegen den Wetterverhältnissen Umwege gehen. Sie wurden langsam müde. Inzwischen machten sie eine Pause und Carol bekam plötzlich Bauchschmerzen. Nach einer Weile marschierten sie weiter zu der Hütte. Unterwegs übernahm Julie die Führung. Julie konnte den Trail nicht, wusste aber von Carol, dass er dicht an der Felswand entlangführte. Der Marsch durch die langgestreckte Schlucht kam Julie unheimlich vor. Julie blickte verstohlen auf die Uhr. Es dauerte noch ungefähr eine Stunde. Die Blockhütte befand sich am Ausgang der Schlucht. „Da wären wir!“, rief Julie erleichtert. Die Hütte stammt aus der Antike. Jeder musste seine Ämter erledigen. Demnächst entfachte Julie ein Feuer im Ofen. Infolge rief Julie der Zentrale an, wegen dem kommenden Wetter. „Wir sind in der Hütte im Mukdrow Valley. Keine besonderen Vorkommnisse“, teilte Julie mit. In der Nacht gab es starke Gewitter und darum mussten sie bis spätestens morgen Mittag in der Hütte bleiben. „Ich mag dich wirklich Josh“, sagte Julie. Darauf antwortete Josh: „Ich dich auch.“ Nach der Arbeit, am Feierabend küssten sie sich.

Blockhütte

Blockhütte von innen
Meine Meinung
Es war einfach der Hammer. Dieses Kapitel umfasst so viele interessante Posen, dass ich nicht aus dem Staunen heraus kommen konnte. Ich finde, Julie und Josh werden die nächsten paar Wochen zusammen sein und Carol wird wieder gesund. Dazu denke ich noch, dass es eine gute und unheimliche Nacht wird.
fussball99 am 25. Mai 14
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Kapitel 7 (S. 80 - S. 91)
Julie fuhr wieder zum Felsvorsprung zurück, wo die Wandergruppe wartete. Es war eisig kalt und der Wind blies stark. Deswegen mussten sie die Wanderung abbrechen. Sie suchten Schutz unter einem Felsen. Carol holte den Gaskocher aus ihrem Gepäck und kochte Tee für die Gruppe. Überraschend erschien Josh und sagte zu Julie: „Ich muss dir etwas beichten, die jung Frau, die du an der Tankstelle gesehen hast, ist meine Schwester.“ „Du bist mir keine Rechenhaft schuldig, du kannst mit so vielen Mädchen ausgehen wie du willst“, reagierte Julie. „Ich möchte aber mit dir ausgehen“, erwiderte er gekränkt. Julie konzentrierte sich aber auf ihren Job. Infolge diskutierten alle Teilnehmer über diverse Sachen. „Mein Vater war ein bekannter Bergsteiger“, fügte Jacobson hinzu, „aber leider ist er abgestürzt." Nachdem das Wetter besserte, wanderten sie weiter. Wenig später führte der Weg durch einen schmalen Jagd-Trail. Aufmunternd rief Gary: „Warum kürzen wir nicht quer über den Hang ab?“ Anschliessend traten sie aus der Gruppe aus. Überraschend waren Gary und der Bruder verschwunden, sie waren abgestürzt. Die Schneemasse hatte sie begraben. Julie bekam Angst, hatte ihr Funkgerät schon in der Hand und wollte in die Zentrale anrufen, doch die beiden konnten sich selber befreien. „Wenn das noch einmal passiert, schicke ich euch nach Hause oder breche die Wanderung ab!“, befahl Julie. „Alles in Ordnung, es geht weiter“, kreischte Carol.

Abenteuer am Mount McKinley
Meine Meinung
Es war vielseitig und interessant geschrieben. Ich freue mich sehr auf das nächste Kapitel. Hoffentlich haben Gary und sein Bruder eine Lehre daraus gezogen und dass Julie die Wanderung erfolgreich abschliessen kann.
fussball99 am 24. Mai 14
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Kapitel 6 (S. 67 - S. 79)
Sie waren knapp zwei Stunden mit dem Kleinbus unterwegs. Inzwischen erklärte Carol den Mitreisenden, dass das Gebiet unter Naturschutz gestellt ist. Es waren schwierige Wetterverhältnisse und starke Schneeverwehungen und darum mussten sie Slalom fahren. Deswegen kreuzten sie fast keinen Menschen. „Aber es könnte sich noch aufklaren und der Gipfel des Mount Denali wird sichtbar“, erinnerte Julie die Anderen. Vor dem Wonder Lake stiegen sie aus und besichtigten den Mount McKinley. Wenig später verteilte Carol jedem Wanderer ein paar Schneeschuhe. „Wir wandern im Gänsemarsch“, sagte Carol, „und bleiben möglichst beisammen. Der Denali Nationalpark ist ein gefährliches Naturschutzgebiet mit vielen Gefahren. Nach einer Weile betraten sie den Tiefschnee und Julie bildete den Schluss der Gruppe. Wie grossartig die Wildnis südlich des Wonder Lake war, zeigte sich, als die Sonne aufging. Ausserdem tauften die Indianer den Mount McKinley, Denali. Gegen Mittag überquerten sie den vereisten McKinley River und Jacobson fiel aus Übermut den Hanghinunter in den Schnee, weil er den Mount McKinley näher betrachten wollte. Zugleich bekam Kati plötzlich starke Erschöpfungserscheinungen. Danach nahm Carol ihr Funkgerät aus der Tasche und rief bei der Zentrale an. Erhart, Ranger und Polizist brachte sie zu seinem Hundeschlitten. Der Rückweg von der Wanderung war weniger anstrengend, als der Hinweg.

Wanderung am Mount McKinley
Meine Meinung
Diese Kapitel war weniger spannend, dennoch hatte es viele lustige Posen drin. Ich finde, Kati übertreibt es mit ihren Schwächeanfällen und Julie und Carol werden mit einem guten Gefühl zurückkehren. Zudem war Jacobsen ein bisschen übermütig.
fussball99 am 24. Mai 14
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