Kapitel 5 (S. 55 - S. 66)
Am kommenden Tag wechselte Julie mit Carol das Hundeschlittengespann und musste sich erst wieder angewöhnen, einen neuen Leithund „Skipper“ zu haben. Skipper war noch nicht lang der Leithund von Carols Gespann und doch war er intelligent. Carol rief Julie zu: „Früher hatte ich „Timber“ als Leithund und somit gelangten wir beim Iditarod-Rennen auf den guten 5 Platz. Timber war stark und wendig. Julie freute sich auf das Erlebnis mit Carol. Sie fuhren mit dem Schlitten ein paar Meilen östlich vom Wonder Lake vorbei und verliessen somit die Park Road und bis in die Senke unterhalb des Muldrow Glaciers durch den Schnee, um im Schatten der riesigen Bergmassive ihr Lager aufzuschlagen. Eine Nacht vor der grossen Wanderung schlief Juli sehr unruhig. Am nächsten Morgen stand sie früh auf, um ihr Gepäck zu überprüfen. Die Teilnehmer warteten schon gespannt vor dem Murie Center, einem grossen Blockhaus, das im Winter als Besucherzentrum dient. „Guten Morgen“, begrüsste Carol die Wartenden. Julie fügte hinzu: „Wir behandeln jeder Besucher gleich.“ Zugleich tauchte Josh auf und wollte Julie überreden mit ihr die Reise zu verbringen, aber Julie entgegnete: „Ich muss mein Job als Rangerin sauber ausführen und mich nicht von Besucher ablenken lassen.“ Darauf war Josh enttäuscht, er wollte sich ja nur revanchieren. Zwei Brüder Gary und Chris Clarke kamen auch an und luden ihr Gepäck auf. Sie meinten, dass nur Männer die Wanderung durchführen würden. Wenig später kam auch noch Kati Wilcott angebraust. Sie war eine Städterin. Zudem war sie eine Esoterikerin. Ausserdem fehlte eine Person, nämlich Jacobsen. Er stand neben seinem Wagen am Strassenrand und blickte nach Osten in die Dunkelheit zum Mount McKinley und bestaunt ihn. „Seltsam, dass sich einer aus Chicago für unseren Berg interessiert“, meinte Julie. Nach dem sie ein paar Minuten diskutierten, stiegen beiden ins Auto und fuhren zu dem Treffpunk, wo alle anderen geduldig warteten. „Das kann ja heiter werden“, sagte sie vor sich hin.

Murie Center
Meine Meinung
Gegen Schluss das Kapitels wurde es erst richtig spannend und interessant zu lesen. Ich denke, Jacobson träumt noch ein bisschen bei der Wanderung am Mount McKinley herum und Josh wird sich bei Julie nähern.
Zudem finde ich, dass die Wanderung noch ein paar Highlights und Abweichungen drin hat.
fussball99 am 22. Mai 14
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Kapitel 4 (S. 42 - S. 54)
Julie wollte an Carol dran bleiben und puschte den Leithund Chuck. „Heya! Lauft ihr Lieben!“, munterte sie die Schlittenhunde auf, „hier könnt ihr euch richtig austoben!“ Von Carol konnte Julie einiges dazulernen. Carol nahm mehrmals an grossen Hundeschlittenrennen teil. Das Gespann von Julie war aber auch den hohen Anforderungen des Nationalparks gewachsen. Nach ein paar interessanten Fahrtstunden trafen sie am Savage River bei einer Blockhütte einen älteren und lahmenden Hund an, der von Shorty betreut wurde. „Paul Short war einer der Ranger“, erklärte Carol, „alle nennen ihn Shorty.“ Shorty hat sich für den Savage River gemeldet, weil er am liebst allein unterwegs ist. Darauf sahen sie Mike und Ruth Linaker, die mitten im Winter bei arktischen Temperaturen in einem Zelt übernachteten. „Wir üben ein wenig für die Schneeschuhwanderung, die ihr führt. Aber wir kommen zwar erst später vorbei", informierte Maik sie. Am Samstag um sieben Uhr vor dem Murie Center war die Schneewanderung angesagt. Julie und Carol werden die Wanderung durchführen. Sie werden drei Nächte in der Wildnis verbringen. Angemeldet haben sich eine Frau aus Oregon, zwei junge Männer aus Anchorage, professionelle Snowboarder und Scott Jacobson. Trotz den schwierigen Wetterbedingungen kamen Carol und Julie zügig vorwärts. Hinter dem Sanctuary River bogen sie nach Süden ab. Danach folgten sie dem zugefrorenen Fluss, auf einer schmalen Strasse. Nach ungefähr einer Stunde hörten sie aus der Ferne ein Motorengeräusch von zwei Snowmobilen. „Die beiden Jungs!“, flüsterten sie. Zufolge rasten sie mit dem Hundeschlitten ins Tal hinab. Dort lagen die Jungs hilflos im Schnee. Beide waren verletzt. „Hättet ihr die Vorschriften im Nationalpark beachtet, wäre das nicht passiert“, informierte Julie die Rowdies. Sie luden die beiden auf die Ladefläche und Julie nahm das Funkgerät aus der Tasche. Danach rief sie bei der Zentrale an und teilte mit, dass sie die beiden Jugendlichen gefunden haben. „Es wird eine hohe Geldstrafe geben“, antwortete die Behörde.

Mount McKinley
Meine Meinung
Das Kapitel war sehr interessant geschrieben, darum musste ich so viel schreiben. Ich finde, dass Josh sich bei der Schneewanderung anständig benimmt und Julie nicht gross ablenkt und dass Carol und Julie die Wanderung erfolgreich durchführen können. Zudem denke ich noch, dass die beiden Jugendlichen eine hohe Geldstrafe bekommen und das in den Sommerferien abverdienen müssen.
fussball99 am 18. Mai 14
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Kapitel 3 (S. 30 - S. 41)
Das Büro des Superintendenten befand sich im Verwaltungsgebäude. Julie betrat das Büro und begrüsste ihren neuen Chef, er hiess John W. Green. Er öffnete ihre Personalakte und sagte zufrieden: „Sie bringen alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ranger-Laufbahn mit." Zusammen mit der Rangerin fuhr Julie zu den Hundezwingern. Das Hauptquartier des Parks hatte sie schon nach ihrer Vorstellung kennen gelernt. Carol Schneider führte Julie zu einem Blockhaus. „Du wohnst bei mir", sagte sie und zeigte auf das leere Schlafzimmer. „In einer Stunde hole ich dich ab, dann gehen wir zusammen auf Patrouille", fügte sie noch hinzu. Julie brachte ihr Gepäck in die Hütte und schlüpfte in die neue Uniform. Draussen wartete Carol in Begleitung eines Mannes, der das Abzeichen eines Polizisten trug. „Das ist Greg Erhart, unser Polizeichef", stellte Carol in vor, „er möchte, dass wir ihm bei der Suche nach zwei Jugendlichen helfen." Zwei Halbwüchsige haben den Park mit einer Rennpiste verwechselt, zudem sind sie weder gefährlich noch bewaffnet. Der Polizist meinte, dass Julie und er sie festnehmen sollen. Darauf fragte sich Julie: „Ich dachte, das dürfen nur Polizisten." Zufolge fragte der Polizist Julie: „Kannst du gut mit Hundeschlitten umgehen?" „Ich denke schon, ich bin bereit", erwiderte sie.

Rangerpiste
Meine Meinung
Dieses Kapitel war weniger imposant, als die vorherigen. Dennoch war es sehr abwechslungsreich. Dazu denke ich, dass die Uniform Julie gut gefällt und dass der Polizeichef und Julie die Pistenraser festnehmen können.
fussball99 am 18. Mai 14
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Kapitel 2 (S. 18 - S. 29)
Die Happy Loon Lodge „Queen" wurde von Elizabeth McCormick geleitet. Sie stand vor dem Haus, als Julie den Schlitten anhielt. „Wir haben einen neuen Gast im Haus", rief sie Julie zu. Der Gast stellte sich als Scott Jacobson vor. „Sind sie eine Musherin?", fragte er Julie gleich. Er hatte sich für eine Schneewanderung angemeldet. „Ist es schwer auf Schneeschuhen zu laufen?", wollte er von ihr wissen. „Ein wenig braucht es schon", antwortete sie. Scott Jacobson wollte nämlich zum Mount McKinley hochwandern, der mit 6149 Metern der höchste Berg der USA ist . „Warum interessieren sie sich für den Berg?", fragte Julie. „Ich möchte den Mount McKinley aus der Nähe anschauen", gab er zur Antwort.
Um vier Uhr morgens lud Julie Lebensmittel auf den Sitz ihres Pik-ups. Danach band sie die Huskys los und brachte sie in die vergitterten Ladeflächen des Pik-ups. Auf der Strasse nach Fairbanks begegnete sie niemandem. Sie stieg an einer Tankstelle aus und beobachtete einen jungen Mann mit gelber Windjacke. „Das ist Josh", flüsterte sie zu sich selbst. Neben ihm sass eine junge Dame. „Mich zur Pizza einzuladen, ich konnte nicht kommen und schon hast du eine andere an der Angel", wütete sie. Sie stieg wieder in ihren Pik-up und fuhr los. Nachdem bog sie auf den Highway nach Süden ab, die Strasse, die zum Nationalpark führt. Nach zwei Stunden kam sie beim Eingang des Nationalparks an. Wenig später steuerte sie den Pik-up nach Westen und erreichte den Park Hear-quarters.

Pik-up
Meine Meinung
Das zweite Kapitel war sehr lustig zum Lesen und es fesselte mich immer wieder weiter zu lesen. Ich denke, Julie und Josh versöhnen sich nach der dramatischen Entgegnung mit einer anderer Dame wieder und Scott Jacobson hat den Willen, um den Mount McKinley zu besteigen.
fussball99 am 17. Mai 14
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Kapitel 1 (S. 5 - S. 17)
Julie Wilson stieg vom Schlitten und hörte einen Schrei, der von irgendwo herkam. Sie lauschte angestrengt. Der Schrei musste vom Fichtewald sein, der sich zu beiden Seiten des Trails ausbreitete. Sie hörte ein Bellen von Hunden und sah verängstigte Huskys mit einem leeren Schlitten auf sie zukommen. Sie wusste, was das bedeutete und trat den Huskys mit ausgebreitenden Armen entgegen. Sie folgte den Spuren des anderen Schlittens. Wieder hallte ein Schrei durch den Wald. „Halten sie durch!" rief sie in den Wald. Dann sah sie eine dunkle Gestalt unterhalb der Böschung liegen. Es war ein junger Mann, soviel konnte sie im düsteren Licht erkennen. „Gib mir deine Hand", rief sie im zu. Er drehte sich zur ihr um und lächelte. „Ich bin Josh Alexander, danke dass du mir geholfen hast", murmelte er. Sie kehrten zu ihrem Schlitten zurück. Er zeigte auf ihre Hunde. „Ein gutes Gespann. Trainierst du für ein Rennen?", fragte er sie. Sie schüttelte den Kopf: „Dafür sind wir zu langsam." „Und du, du fährst doch nicht zum Spass diesen anspruchsvollen Trail. Willst du beim Iditarod mitmachen?", entgegnete sie. „Nicht nur das, ich will das Iditarod gewinnen! Dann wäre ich der jüngste Gewinner aller Zeiten", erwiderte er. „Warum fährst du über diese einsamen Trails?", wollte er von ihr wissen. „Ich fange morgen früh ein Praktikum als Park Rangerin im Denali Nationalpark an. Ich darf mich dort um die Schlittenhunde kümmern", gab sie zur Antwort. Der Denali Nationalpark war ein riesiges Naturschutzgebiet rund und den höchsten Berg der USA, den McKinley. Josh lud Julie zu einem Essen in der Pizzeria ein. „Soll ich dich um sieben Uhr abholen?", fragte er sie. „Ich kann leider nicht", erwiderte sie nach längerem Überlegen, „Ich fange morgen mit meinem Praktikum an und muss schon um sieben Uhr beim Superintendant auf der Matte stehen." „Eine Stunde wirst du doch Zeit haben", liess er nicht locker. „Ich muss noch meinen Koffer packen und die Hunde füttern, nein, es geht wirklich nicht, Josh", fügte sie hinzu. „Schade", erwiderte er, „ich hätte mich gerne revanchiert." Als Josh den Anker zog um abfuhr, stieg Julie auch auf den Hundeschlitten und raste mit hoher Geschwindigkeit nach Osten zu der Guest Lodge, wo sie eine Unterkunft bei der „Queen" Elizabeth bekam.

Hundeschlitten
Meine Meinung
Ich finde, der Anfang begann abwechslungsreich und spannend. Der Inhalt ist fesselnd und interessant geschrieben. Ich denke, Julie wird ein Praktikum als Rangerin machen und Josh wird sich bei ihr revanchieren.
fussball99 am 17. Mai 14
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