Kapitel 17 (S. 200 - S. 211)
Das Wetter wurde schlechter und es wurde höchste Zeit, Scott und Harmon zu finden. Als Julie am nächsten Morgen den Superintendenten im Verwaltungsgebäude begrüsste, versammelten sich schon alle Ranger vom Denali Nationalpark. „Leider ist es den Kollegen noch nicht gelungen die Beiden aufzuspüren“, teilte er mit. In der neuen Berghütte fand man von Jacobson keine Spuren. Die Wolkendecken verdeckten demnächst den Mount McKinley und es wurde immer schwieriger, die beiden zu sichten. „Hoffentlich hat Scott einen trockenen Unterschlupf gefunden, sonst sehe ich schwarz für ihn“, dachte Julie empört. Danach verbrachte sie die Zeit mit ihren Huskys. Auf einmal wurde der Husky Rowdy nervös, weil er einen Hubschrauber besichtigte. Danach stieg Julie den Trail zu den Park Headquarters hinauf. Der zurückgekommene Greg Erhard begrüsste zuerst den Superintendenten und teilte darauf keine neuen Ergebnisse mit. Search + Rescue waren immer noch am Suchen. Sie vermuteten, dass Harmon in die Gletscher gestiegen war und dass Scott Jacobson weiter nach Süden zog. „Harmon kann nicht entkommen, irgendwann muss er sein Versteck verlassen und dann kriegen wir ihn“, meinte Erhard. Ausserdem hatte Gerg Erhard vor einigen Tagen ein Husky-Team nach Süden geschickt, um auch Scott und Harmon zu suchen. „Wegen dem schlechten Wetter sind wir bei den Höhlen untergekrochen“, funkte einer der Angehörigen. Danach durfte Ranger Erhart mit einem Husky-Team und einem Schlitten zum Wonder Lake fliegen und westlich des Muddy River nach den beiden Männern suchen. Natürlich konnte auch Julie mit ihren Huskys mitreisen. Sie kamen wegen eines Blizzards nur bemüht vorwärts. Im Tiefflug folgten sie der Park Road nach Westen. Einige Meilen östlich des Wonder Lakes landeten sie im Schnee. Der Hubschrauber flog zugleich wieder zurück. Bis zum Ufer des zugefrorenen McKinley River fuhren Julie und Erhart gemeinsam. „Bleiben sie in der Nähe des Flusses“, warnte er sie, bevor er seinen Schlitten nach Süden lenkte. Rückschauend dachte sie an Josh. Um einen besseren Ausblick zu haben, trieb sie die Hunde auf den Fluss zu und wandte sich anschliessend dem Muddy River nach Süden entlang. Sie hielt genau auf den Mount McKinley zu. Welche bösen Überraschungen hielt der Berg für sie bereit?


Wegweiser in Alaska


Meine Meinung
Das zweitletzte Kapitel war ein bisschen verwirrend geschrieben, aber immer noch kontrollierbar zum Lesen. Zudem finde ich weiterhin, dass es ein spannendes und fesselndes Buch ist. Es geht dem Ende zu. Ich freue mich auf das letzte Kapitel. Hoffentlich gibt es ein Happy-End für alle Beteiligten und hoffentlich finden sie Scott Jacobson gesund und munter. Zudem müssten sie Harmon finden und verhaften.




icebari am 07.Jun 14  |  Permalink
Du schreibst sehr gut! Weiter so :)

fussball99 am 08.Jun 14  |  Permalink
Danke viel mal für deinen positiven Kommentar.