Kapitel 9 (S. 104 - S. 115)
Nach einer anstrengenden Wanderung, die viele Leute unterschätzt hatten, bekam Carol noch stärkere Bauchschmerzen. „Es könnte vielleicht eine Gastritis oder ein Magengeschwür sein“, befürchtete Julie. „Wenn die Krankheit nicht vorbei geht oder kein Arzt in der Nähe ist, müssen wir die Wanderung abbrechen“, meinte Julie darauf. Demnächst gaben die Mitwanderer gross an. Scott Jacobson begann danach seine Lektüre zu lesen und blicke nicht mehr auf. „Vielleicht hütet er ein Geheimnis, oder war einfach nur seltsam?“, dachte Julie. Sie schliefen alle und merkten nicht, dass sich mitten in der Nacht ein Wanderer entfernt hatte. Darauf kam kalte Luft in die Hütte. Am nächsten Morgen merkten sie, dass Scott Jacobson verschwunden war. Nur sein Buch lag noch neben seinem Nachtlager. Sie suchten ihn verblüffend in der Hütte, aber sie hatten keine Spur. Mit dieser Situation hatte niemand gerechnet. Gary seufzte: „Soll jetzt das bedeuten, dass die Wanderung abgebrochen wird und dass wir die Hälfte des Geldes zurück bekommen?“ „Nein, warte jetzt mal ab!“, erwiderte Carol. Solange Jacobson verschwunden war, konnten sie sowieso nicht weiter. Infolge machte sich Julie auf die Suche nach Jacobson draussen im Windsturm und Carol blieb mit Tee besorgt im Bett liegen. Danach entschied sich Josh auch mitzugehen, weil es sonst zu gefährlich war. Unterdessen fand Gary den zerfetzten Zettel, der Jacobson gestern auch las. Hört mal hin: „Zu den Bergsteigern, die am Mount McKinley verunglückte, gehörte auch ein Bill Jacobson aus Chicago dazu. Er und sein Partner wollten etwas Grosses erreichen. Leider kehrte Bill Jacobson nicht mehr zurück. „Mein Gott, der wird doch wohl nicht nach seinem verstorbenen Vater suchen und damit auch noch sein Leben aufs Spiel setzten“, erwiderte Chris. „Zudem müsste er einen Bergsteiger oder der Partner von dazumal mitnehmen, sie wüssten am besten Bescheid. Ausserdem stand noch auf dem Zettel, dass früher schon wochenlang an der Stelle gesuchte worden war, aber sie blieben erfolglos. „Ach, darum schaute Jacobson immer so verblüffend auf den Mount McKinley und konnte seine Augen nicht mehr vom Berg trennen“, erinnerte sich Carol. Inzwischen machten sich Julie und Josh auf den Weg Richtung Süden zu den vielen Höhlen, um Jacobson zu suchen.

Auf der Suche nach dem vermissten Jacobson
Meine Meinung
Es wurde langsam richtig spannend. Zusätzlich war sehr fesselnd und interessant geschrieben. Ich finde, dass Julie und Josh Jacobson nach langem Suchen wieder finden. Zudem denke ich noch, dass sich Julie nachdem Unglück nichts mehr leisten kann und wieder tief durchatmen muss.
fussball99 am 29. Mai 14
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