Kapitel 13 (S. 152 - S. 163)
In der Blockhütte angekommen, erkannte Julie, dass Carol noch mehr Magenschmerzen bekommen hatte. „Ich glaube, ich habe ein Magengeschwür“, gestand Carol. Julie erzählte Carol in knappen Sätzen, was sie alles entdeckt hatte. In der Blockhütte war die Verbindung auch nicht viel besser. „Sobald das Wetter besser wird, kommen sie mit zwei Hubschrauber“, teilte Carol mit. „Aber das kann ja ewig dauern, bis dahin ist Scott vielleicht schon erfroren oder Harmon hat in gefunden und erschossen“, sagte Julie ehrlich besorgt. „Auf dem Gletscher hätte er keine Chance“, erwiderte Carol, „letztes Jahr sind dort zwei erfahrene Bergsteiger gescheitert.“ Zudem konnte Josh nicht am Iditarod-Rennen teilnehmen, wegen seinem geschwollenen Fuss. Er war ziemlich enttäuscht. Auf einmal meldete sich Gary: „Warum gehen wir nicht hinaus und suchen weiter nach Scott?“ „So einfach geht das nicht!“, erwiderte Carol. „Aber irgendwo muss er doch sein“, meldete sich Chris. „Vielleicht ist er in der neuen Hütte, die wir erst vor zwei Monaten eingeweiht haben“, schlug Carol vor, „es wäre der ideale Unterschlupf.“ Demnächst nahm Carol die Karte hervor und zeigte ihnen, wo er sein könnte. „Entweder ist er den Hügeln vor der Felswand und den Höhlen ausgewichen und wollte auf einfacherem Wege auf den Gletscher oder in die Ausläufer des Denali kommen“, meinte Carol, „dann muss er noch vor den Hügeln nach Westen gelaufen sein. Dort sind die Anhöhen wesentlich flacher.“ Vielleicht sollten wir doch eine Suchtruppe organisieren“, meinte Maik. „Wir werden zwei Suchtrupps losschicken“, sagt Carol, „Gary und Chris werden zwischen den Felsen im Osten suchen. Julie sieht mit Mike und Ruth in der Hütte am Bachufer nach.“ Carol zeichnete die Stellen auf der Landkarte genau ein. „Wenn etwas geschieht oder ihr findet Scott nicht, dann müsst ihr sofort umkehren. Zudem dürft ihr euch mit Harmon auf keinen Fall anlegen“, erklärte Carol, „Julie und ich tragen nämlich die Verantwortung über die Wanderer. Eigentlich dürfen wir uns keine solche Manöver unternehmen, aber es ist ja ein Notfall.“

Suchtruppe am Mount McKinley
Meine Meinung
Es war spannend und aufregend geschrieben. Zudem war es am Anfang ein bisschen öde. Ich hoffe, dass die Suchtruppen Scott Jacobson finden und Harmon fesseln können.
fussball99 am 30. Mai 14
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Kapitel 12 (S. 140 - S. 151)
Josh machte schon den Revolver bereit. Der Mann auf dem Snowmobil schaute misstrauisch zur Höhle hinauf und entdeckte einige Spuren. Zudem war er mit einem Gewehr bewaffnet. Darauf dachte er, dass Scott Jacobson den Leichnam seines Vaters aufgespürt hatte. Nach einigen Minuten zittern, brummte das Snowmobil unverhofft wieder auf und fuhr davon. „Da müssen wir weg, sonst bringt er uns auch noch um!“, befahl Julie. Da gab es noch ein Problem. Josh konnte sich schlecht fortbewegen, weil er beim Aufstieg zur Höhle sich den linken Fuss stark verstaucht hatte. Wegen den starken Schmerzen stützte sich Josh bei Julie an der Schulter auf. Es ging sehr mühsam voran. Mittlerweile bekam auch Julie in ihrer Schulter Schmerzen und musste sich zwischendurch ausruhen. „Wir müssen uns beeilen!“, gab Julie Josh Mut. Sie mussten, bevor das Snowmobil wieder auftauchte, am Ufer unten bei den Felsen sein. Als sie nach langem Kampf, das Ufer atemlos erreichten, fertigte Julie Josh von den Ästen der Bäume zwei hilfsbereite Krücken an. Darauf funkte sie wie verrückt nach ihren Bekannten. Doch kurze Zeit später hörte Julie und Josh wieder das Motorengeräusch aufheulen. „Harmon!“, befürchtete Julie. Dadurch hatten sie Angst. Als das Snowmobil über den steilen Hang raste und zur Höhle hinauf fahren wollte, stürzte es. Im selben Augenblick flüsterte Julie zu Josh: „Komm, jetzt haben wir ein wenig Zeit, um uns hinter den Eisblöcken auf dem Fluss zu verstecken.“ Sie schafften es mit grosser Anstrengung. Nach einer Weile sah Julie zwei schwarze Gestalten auf sie zukommen. Schlagartig zückte Josh schon den Revolver. Die Gestalten kamen auf sie zu. Plötzlich rief einer: „Julie, bist du es?“ Darauf erkannte sie die Stimme und wusste, dass es Maik und Ruth waren. „Zum Glück hatten sie unseren Hilfefunk verstanden und uns gerettet“, freute sich Julie. Maik und Ruth stützten Josh bis zur Blockhütte, weil es mit den Krücken weniger schnell voran ging. „Wir müssen uns beeilen, Harmon könnte jeden Augenblick uns entdecken“, informierte Julie sie. Darauf dachte Julie an Scott Jacobson. „Hoffentlich ist ihm nichts passiert“, betete Julie. „Entweder ist er verfroren, hat einen Unterschlupf gefunden oder Harmon hat ihn schon erwischt und umgebracht“, entgegnete Josh.

Funkgerät von Julie
Meine Meinung
Anfangs war es nicht so unterhaltsam. Ich denke, Julie und Josh können Harmon, dem Snowmobilfahrer entkommen und sie werden Josh irgendwo erschöpft finden.
fussball99 am 30. Mai 14
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