Kapitel 7 (S. 80 - S. 91)
Julie fuhr wieder zum Felsvorsprung zurück, wo die Wandergruppe wartete. Es war eisig kalt und der Wind blies stark. Deswegen mussten sie die Wanderung abbrechen. Sie suchten Schutz unter einem Felsen. Carol holte den Gaskocher aus ihrem Gepäck und kochte Tee für die Gruppe. Überraschend erschien Josh und sagte zu Julie: „Ich muss dir etwas beichten, die jung Frau, die du an der Tankstelle gesehen hast, ist meine Schwester.“ „Du bist mir keine Rechenhaft schuldig, du kannst mit so vielen Mädchen ausgehen wie du willst“, reagierte Julie. „Ich möchte aber mit dir ausgehen“, erwiderte er gekränkt. Julie konzentrierte sich aber auf ihren Job. Infolge diskutierten alle Teilnehmer über diverse Sachen. „Mein Vater war ein bekannter Bergsteiger“, fügte Jacobson hinzu, „aber leider ist er abgestürzt." Nachdem das Wetter besserte, wanderten sie weiter. Wenig später führte der Weg durch einen schmalen Jagd-Trail. Aufmunternd rief Gary: „Warum kürzen wir nicht quer über den Hang ab?“ Anschliessend traten sie aus der Gruppe aus. Überraschend waren Gary und der Bruder verschwunden, sie waren abgestürzt. Die Schneemasse hatte sie begraben. Julie bekam Angst, hatte ihr Funkgerät schon in der Hand und wollte in die Zentrale anrufen, doch die beiden konnten sich selber befreien. „Wenn das noch einmal passiert, schicke ich euch nach Hause oder breche die Wanderung ab!“, befahl Julie. „Alles in Ordnung, es geht weiter“, kreischte Carol.

Abenteuer am Mount McKinley
Meine Meinung
Es war vielseitig und interessant geschrieben. Ich freue mich sehr auf das nächste Kapitel. Hoffentlich haben Gary und sein Bruder eine Lehre daraus gezogen und dass Julie die Wanderung erfolgreich abschliessen kann.
fussball99 am 24. Mai 14
|
Permalink
|
0 Kommentare
|
kommentieren
Kapitel 6 (S. 67 - S. 79)
Sie waren knapp zwei Stunden mit dem Kleinbus unterwegs. Inzwischen erklärte Carol den Mitreisenden, dass das Gebiet unter Naturschutz gestellt ist. Es waren schwierige Wetterverhältnisse und starke Schneeverwehungen und darum mussten sie Slalom fahren. Deswegen kreuzten sie fast keinen Menschen. „Aber es könnte sich noch aufklaren und der Gipfel des Mount Denali wird sichtbar“, erinnerte Julie die Anderen. Vor dem Wonder Lake stiegen sie aus und besichtigten den Mount McKinley. Wenig später verteilte Carol jedem Wanderer ein paar Schneeschuhe. „Wir wandern im Gänsemarsch“, sagte Carol, „und bleiben möglichst beisammen. Der Denali Nationalpark ist ein gefährliches Naturschutzgebiet mit vielen Gefahren. Nach einer Weile betraten sie den Tiefschnee und Julie bildete den Schluss der Gruppe. Wie grossartig die Wildnis südlich des Wonder Lake war, zeigte sich, als die Sonne aufging. Ausserdem tauften die Indianer den Mount McKinley, Denali. Gegen Mittag überquerten sie den vereisten McKinley River und Jacobson fiel aus Übermut den Hanghinunter in den Schnee, weil er den Mount McKinley näher betrachten wollte. Zugleich bekam Kati plötzlich starke Erschöpfungserscheinungen. Danach nahm Carol ihr Funkgerät aus der Tasche und rief bei der Zentrale an. Erhart, Ranger und Polizist brachte sie zu seinem Hundeschlitten. Der Rückweg von der Wanderung war weniger anstrengend, als der Hinweg.

Wanderung am Mount McKinley
Meine Meinung
Diese Kapitel war weniger spannend, dennoch hatte es viele lustige Posen drin. Ich finde, Kati übertreibt es mit ihren Schwächeanfällen und Julie und Carol werden mit einem guten Gefühl zurückkehren. Zudem war Jacobsen ein bisschen übermütig.
fussball99 am 24. Mai 14
|
Permalink
|
0 Kommentare
|
kommentieren