Sonntag, 18. Mai 2014
Kapitel 4 (S. 42 - S. 54)
Julie wollte an Carol dran bleiben und puschte den Leithund Chuck. „Heya! Lauft ihr Lieben!“, munterte sie die Schlittenhunde auf, „hier könnt ihr euch richtig austoben!“ Von Carol konnte Julie einiges dazulernen. Carol nahm mehrmals an grossen Hundeschlittenrennen teil. Das Gespann von Julie war aber auch den hohen Anforderungen des Nationalparks gewachsen. Nach ein paar interessanten Fahrtstunden trafen sie am Savage River bei einer Blockhütte einen älteren und lahmenden Hund an, der von Shorty betreut wurde. „Paul Short war einer der Ranger“, erklärte Carol, „alle nennen ihn Shorty.“ Shorty hat sich für den Savage River gemeldet, weil er am liebst allein unterwegs ist. Darauf sahen sie Mike und Ruth Linaker, die mitten im Winter bei arktischen Temperaturen in einem Zelt übernachteten. „Wir üben ein wenig für die Schneeschuhwanderung, die ihr führt. Aber wir kommen zwar erst später vorbei", informierte Maik sie. Am Samstag um sieben Uhr vor dem Murie Center war die Schneewanderung angesagt. Julie und Carol werden die Wanderung durchführen. Sie werden drei Nächte in der Wildnis verbringen. Angemeldet haben sich eine Frau aus Oregon, zwei junge Männer aus Anchorage, professionelle Snowboarder und Scott Jacobson. Trotz den schwierigen Wetterbedingungen kamen Carol und Julie zügig vorwärts. Hinter dem Sanctuary River bogen sie nach Süden ab. Danach folgten sie dem zugefrorenen Fluss, auf einer schmalen Strasse. Nach ungefähr einer Stunde hörten sie aus der Ferne ein Motorengeräusch von zwei Snowmobilen. „Die beiden Jungs!“, flüsterten sie. Zufolge rasten sie mit dem Hundeschlitten ins Tal hinab. Dort lagen die Jungs hilflos im Schnee. Beide waren verletzt. „Hättet ihr die Vorschriften im Nationalpark beachtet, wäre das nicht passiert“, informierte Julie die Rowdies. Sie luden die beiden auf die Ladefläche und Julie nahm das Funkgerät aus der Tasche. Danach rief sie bei der Zentrale an und teilte mit, dass sie die beiden Jugendlichen gefunden haben. „Es wird eine hohe Geldstrafe geben“, antwortete die Behörde.


Mount McKinley


Meine Meinung
Das Kapitel war sehr interessant geschrieben, darum musste ich so viel schreiben. Ich finde, dass Josh sich bei der Schneewanderung anständig benimmt und Julie nicht gross ablenkt und dass Carol und Julie die Wanderung erfolgreich durchführen können. Zudem denke ich noch, dass die beiden Jugendlichen eine hohe Geldstrafe bekommen und das in den Sommerferien abverdienen müssen.



Kapitel 3 (S. 30 - S. 41)
Das Büro des Superintendenten befand sich im Verwaltungsgebäude. Julie betrat das Büro und begrüsste ihren neuen Chef, er hiess John W. Green. Er öffnete ihre Personalakte und sagte zufrieden: „Sie bringen alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ranger-Laufbahn mit." Zusammen mit der Rangerin fuhr Julie zu den Hundezwingern. Das Hauptquartier des Parks hatte sie schon nach ihrer Vorstellung kennen gelernt. Carol Schneider führte Julie zu einem Blockhaus. „Du wohnst bei mir", sagte sie und zeigte auf das leere Schlafzimmer. „In einer Stunde hole ich dich ab, dann gehen wir zusammen auf Patrouille", fügte sie noch hinzu. Julie brachte ihr Gepäck in die Hütte und schlüpfte in die neue Uniform. Draussen wartete Carol in Begleitung eines Mannes, der das Abzeichen eines Polizisten trug. „Das ist Greg Erhart, unser Polizeichef", stellte Carol in vor, „er möchte, dass wir ihm bei der Suche nach zwei Jugendlichen helfen." Zwei Halbwüchsige haben den Park mit einer Rennpiste verwechselt, zudem sind sie weder gefährlich noch bewaffnet. Der Polizist meinte, dass Julie und er sie festnehmen sollen. Darauf fragte sich Julie: „Ich dachte, das dürfen nur Polizisten." Zufolge fragte der Polizist Julie: „Kannst du gut mit Hundeschlitten umgehen?" „Ich denke schon, ich bin bereit", erwiderte sie.


Rangerpiste


Meine Meinung
Dieses Kapitel war weniger imposant, als die vorherigen. Dennoch war es sehr abwechslungsreich. Dazu denke ich, dass die Uniform Julie gut gefällt und dass der Polizeichef und Julie die Pistenraser festnehmen können.